Gremien

Der Pfarreienrat regelt die verbindliche Zusammenarbeit der Pfarrgemeinderäte der Pfarreiengemeinschaft. Beschlüsse des Pfarreienrates sind verbindlich für die einzelnen Pfarrgemeinderäte. Anders gesagt: durch die Zusammenarbeit der Räte soll ein hohes Maß an Vernetzung gelingen, um den neuen Anforderungen in den größer werdenden Pfarreiengemeinschaften gerecht zu werden. Der Pfarreienrat und die Verwaltungsräte der Kirchengemeinden müssen bei allen wichtigen die Pfarreiengemeinschaft betreffenden Fragen zusammen arbeiten.
Der Pfarreienrat setzt sich zusammen aus den amtlichen Mitgliedern und den Delegierten, die in den vier Pfarrgemeinderäten gewählt wurden.

 

 

 

Bei dieser Einrichtung handelt es sich um den Zusammenschluss von weiterhin rechtlich eigenständigen Kirchengemeinden zwecks Wahrnehmung gemeinsamer Aufgaben. Dafür erhält der Kirchengemeindeverband zum einen vom Bistum aus Kirchensteuermitteln ein bestimmtes Budget, zum anderen kann er aber auch aufgrund von Vereinbarungen mit den Kirchengemeinden von diesen Zuweisungen verlangen.

Als solche Aufgaben werden angesehen:

  • Bereitstellung der Mittel für pastorale Vorhaben
  • Anstellung sämtlichen nichtpastoralen Personals
  • Unterhalt der Dienstwohnungen der Geistlichen und der Diensträume
  • Vergabe der Mittel an die Kirchengemeinden für die Bewirtschaftung und für den Bauunterhalt der Gebäude


Der Kirchengemeindeverband wird für 4 Jahre von den Verwaltungsräten einer Pfarreiengemeinschaft gewählt.

 

 

 

Der Pfarrgemeinderat ist einerseits das vom Bischof anerkannte Organ zur Förderung und Koordinierung des Laienapostolates in der Pfarrei und andererseits der für die Pfarrei vorgesehene Pastoralrat.
Der Pfarrgemeinderat ist dem Aufbau einer lebendigen Gemeinde, der Verkündigung der Botschaft Jesu Christi, der Feier des Glaubens im Gottesdienst und dem Dienst an den Nächsten verpflichtet.
In jeder Pfarrei ist ein Pfarrgemeinderat zu bilden.
Der Pfarrgemeinderat trifft sich 4-6 Mal im Jahr.
Die Sitzungen sind öffentlich.

Gewählt werden die Mitglieder für eine Legislaturperiode von 4 Jahren.

Wählbar ist jeder katholische Christ, der das 16. Lebensjahr vollendet hat und seinen Wohnsitz in der jeweiligen Pfarrgemeinde hat. Gewählt werden können außerhalb der Pfarrei wohnhafte Katholiken, sofern sie in der Pfarrei wichtige Dienste wahrnehmen.

Wählen darf jeder katholische Christ, der das 16. Lebensjahr vollendet hat und seinen Wohnsitz in der jeweiligen Pfarrgemeinde hat. Wahlberechtigt sind auch Katholiken, die ihren Wohnsitz nicht in der Pfarrei, jedoch im Bistum Trier haben, sofern sie am Leben der Pfarrei aktiv teilnehmen, nicht für einen anderen Pfarrgemeinderat kandidieren und die übrigen Wählbarkeitsvoraussetzungen erfüllen. Sie haben nachzuweisen, dass sie aus dem Wählerverzeichnis der zuständigen Pfarrei ausgetragen worden sind.

 

Vorsitzende:

     

PGR Roxheim

Jens Artmann

PGR Waldböckelheim

Andreas Müller-Späth

PGR Weinsheim

Dieter Schmitt

PGR Sponheim

Nico Gäns

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Verwaltungsrat besteht aus dem Pfarrer, der den Vorsitz führt, und aus vom Pfarrgemeinderat gewählten Mitgliedern. Die Amtszeit der gewählten Mitglieder dauert acht Jahre. Nach jeweils vier Jahren scheidet die Hälfte aus. Dieses Gremium ist für die Verwaltung des kirchlichen Vermögens zuständig. Gerade in den Zeiten leerer Kassen und zurückgehender Einnahmen für Kirchengemeinden im Bistum Trier ist das keine leichte Aufgabe.

Der Verwaltungsrat vertritt die Kirchengemeinde als Rechtsperson und trägt Sorge für die Bereitstellung finanzieller Mittel für seelsorgerische Aufgaben der Kirchengemeinde und den Unterhalt pfarrlicher Einrichtungen. Personal-, Bau- und Grundstücksangelegenheiten der Kirchengemeinde kommen in den einzelnen Sitzungen in vielfältiger Form zur Sprache.
Die Aufgabe des Verwaltungsrates ist es das Vermögen der Kirchengemeinde zu verwalten, zu erhalten und wenn möglich auch zu vermehren. Jedes Jahr muss ein Haushaltsplan vorgelegt werden. Aufbauend auf den Einnahmen und Ausgaben des vorherigen Jahres beschließt der Verwaltungsrat diesen Plan.
 
Die Sitzungen des Verwaltungsrates sind nicht öffentlich.